Realisierte Projekte

Diverse Publikationen und Busfahrten

Seit 2007 sind auf Betreiben des Fördervereins sechs verschiedene Publikationen erschienen – herausragend die beiden Monographie „Die Klosterkirche“ und „Mittelalterliche Bildwelten“. Genauere Informationen hierzu finden Sie unter dem Stichwort Publikationen.

Seit seinem Bestehen hat der Förderverein über mehrere auch Jahre Bus-Tagesfahrten organisierte, die allen zur Teilnahme offen standen, die sich für das Besichtigungsziel oder das spezielle Thema der Fahrt interessierten.

2016 – Neugestaltung des Klostergartens
Die Idee zur Neugestaltung des Klostergartens entwickelte Frau Dr. Irmingard Meister aus Nordshausen, die sich für die Weiterentwicklung der bestehenden Klostergarten-Anlage begeisterte und bereit war, sich sowohl finanziell als auch tatkräftig zu engagieren. Auf ihren Wunsch hin hat der Förderverein den Landschaftsarchitekten Hans-Friedrich Werner, Vellmar, eingeschaltet, der ehrenamtlich einen Vorentwurf für die Gestaltung der gesamten Außenanlage an der Kirche unter Einbeziehung des Klostergartens erarbeitet hat (siehe Entwurfsplan). Sein Entwurfsansatz lautete: Keine Architektur um ihrer selbst willen, die das ehrwürdige Bauwerk beeinträchtigen würde, aber Herstellung einer deutlich sichtbaren Wegachsenbeziehung mit Öffnung der Kirchmauer und zwei prägnanten Torelementen, die noch durch Kletterrosen bzw. Immergrün verschönt werden sollen. Die Zusammengehörigkeit von Kirche und Klostergarten wird hierdurch sinnfällig und es entsteht ein Gesamt-Platz, der die verschiedensten Feiern der Kirchen- und Stadtteilgemeinde an dieser Stelle attraktiver macht.

Der Entwurf unterteilt sich in drei Planungsabschnitte:
1. Kircheneingangsbereich mit einem Vorplatz, der eine gute Aufenthaltsqualität bietet.
2. Wegführung parallellaufend zur Kirchenlängsseite mit einem der Nordportalanlage entsprechenden Kiesstreifen an der Kirche.
3. Wegachse vom Gemeindehausvorplatz über die Straße „Am Klosterhof“ in den Klostergarten hinein mit einem durch einen Zentralbaum markierten Sitzplatz. Die Kirchmauer wird geöffnet, im Straßenbereich wird die Wegführung durch entsprechende Pflasterung sichtbar gemacht, der Zugang zum Klostergarten wird durch einen Rosenbogen mit Holztür betont. Im Zuge der Wegführung werden eine Strom- und Frischwasserleitung vom Gemeindehaus in den Klostergarten geführt.

Als erstes wurde hiervon 2016 der 3. Bauabschnitt realisiert. Nachdem durch die einhellige Zustimmung der Gremien, die Genehmigung durch die zuständigen Behörden und die Zusage einer Kostenbeteiligung durch den Ortsbeirat und die Stadt Kassel für den Straßenbereich die Voraussetzungen zur Durchführung der Baumaßnahme gegeben waren, wurde das Projekt begonnen. Der Förderverein übernahm ehrenamtlich die Arbeiten der Ausschreibung, der Bauleitung und Bauüberwachung, der Abrechnung und der Beschaffung der finanziellen Mittel für alle Arbeiten auf dem Kirchengelände und im Klostergarten. Die nicht unbedeutenden, vom Förderverein aufzubringenden Kosten für dieses Projekt wurden finanziert zu etwa 25 % über Banken und zu 75 % mit Hilfe überwiegend nicht in Nordshausen ansässiger Sponsoren.

2013 – Öffnung des Nordportals und Neugestaltung des nördlichen Außenbereichs

Auf eine Initiative des Fördervereins geht die Wiederherstellung des historischen Seitenzugangs zum ehemaligen Kreuzgang auf der Nordseite der Klosterkirche sowie die Gestaltung der Außenanlage zurück. Der Verein übernahm die gesamte Finanzierung für diese Maßnahmen. 

Um den ehemaligen Kreuzgang auf der Nordseite der Klosterkirche wieder erfahrbar zu machen, finanziert der Förderverein die Wiederherstellung des in der zurückliegenden Zeit zugemauerten historischen Zugangs zum ehemaligen Kreuzgang. Die Durchführung dieses Projektes wurde möglich durch die Entscheidung der Kirchengemeinde, die alte Heizungsanlage durch eine dezentrale Warmluftheizung zu ersetzen, da in diesem Zusammenhang die vorhandenen Heizkörpernischen zugemauert werden konnten.

Der historische Seitenzugang wurde durch eine an der Kirchenaußenwand vorgesetzte Stahlglaskonstruktion mit einer zweiflügeligen Glastür geschlossen. Die Außenanlage wird durch einen Natursteinplattenbelag aus Weser-Buntsandstein und einer Bronzeskulptur in Sichtachse der Glastür künstlerisch gestaltet. Von dem Eingangsbereich wird in Richtung Gemeindehaus ein Weg ebenfalls mit Weser-Buntsandstein bis an den gepflasterten Hof geschaffen. Die Bauarbeiten der Außenanlage wurden im September 2013 abgeschlossen.

Skulptur „Der Bote“ von Gisela Eufe

Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wurde die Klosterkirche am 29. September 2013, dem Engelssonntag, von der Gemeinde in einem feierlichen Gottesdienst wieder in Besitz genommen. Propst Reinhold Kalden ging in seiner Predigt ausführlich auf die Bedeutung der Engel ein und konnte sich dabei auch auf die Bronzeskulptur „Der Bote“ in der neu gestalteten Außenanlage beziehen. In dem anschließenden Festakt zur Übertragung dieser vom Förderverein Kultur- und Sozialzentrum geschaffenen Anlage überreichte Dr. Schmidt-Hurtienne den entsprechenden Vertrag an Pfarrer Harald Götte und den Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Thomas Böhm. Die Künstlerin Gisela Eufe, eigens aus Worpswede angereist, sagte, sie verstehe die Figur als einen „Wächter“ und als Symbol der „Begleitung“. Umrahmt wurde die Feier von einer ersten wunderbaren Konzertdarbietung: Katharina und Björn Schmidt-Hurtienne (Violinen) spielten den „Reigen seliger Geister“ von W. Gluck sowie zwei Sonatensätze von Jean-Marie Leclair.

2007 – Symposion, erste Publikation und Grundstückskauf

Neben der Erforschung der Baugeschichte und der Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen eines Symposions zum 750-jährigen Jubiläum des Zisterzienserinnen-Klosters wurde die Festschrift „capellam…., que dicitur Nordershusen“, der Jugendkirchenführer „Das Geheimnis der letzten Nonne“ herausgegeben und die Klostermaus ZITA geschaffen. Der Förderverein hat den notwendigen Grundstückskauf für die geplante Erweiterung des Gemeindehauses mit 50 % des Kaufpreises mitfinanziert und dafür gesorgt, dass das ehemalige Pfarrhaus an der Korbacher Straße nicht veräußert, sondern an den freien Schulträger Montessori e. V. zur Einrichtung eines Kinderhauses vermietet wurde, woraus sich auch für die Kirchengemeinde eine soziale Entwicklungsperspektive ergeben wird.

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